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Was sind invasive Neophyten?
- Verdrängung einheimischer Arten: Invasive Pflanzen wie Kanadische Goldrute, Kirschlorbeer, Robinie und Sommerflieder breiten sich unkontrolliert aus.
- Gesundheitsrisiken: Arten wie Ambrosia und Riesen-Bärenklau können die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden.
- Schäden an Infrastruktur: Der Japanische Staudenknöterich kann Bauten, Bachböschungen und Stützmauern schädigen.
- Beeinträchtigung der Natur: Einige Neophyten wie das Drüsige Springkraut oder das einjährige Berufkraut beeinträchtigen naturnahe Lebensräume und können zu Ertragsausfällen in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft führen.
- Samen und Früchte entfernen: Entsorgen Sie diese in einem Abfallsack, nicht im Grüngut.
- Pflanzen vollständig entfernen: Graben Sie invasive Neophyten vollständig aus und entsorgen Sie das Schnittgut sowie den Aushub mit vermehrungsfähigem Material ordnungsgemäss.
- Nachkontrollen durchführen: Da Samen auch Jahre nach der Entfernung noch keimen können, sind regelmässige Nachkontrollen wichtig.
- Einheimische Pflanzen verwenden: Pflanze Sie künftig nur noch standortgerechte, einheimische Pflanzenarten.
Invasive Neophyten verbreiten sich nicht nur durch Samen, sondern auch durch Wurzeln und Stängelstücke. Bei unsachgemässer Entsorgung können diese Pflanzen schnell wieder an unerwünschten Orten wie Wäldern oder Gewässern auftreten. Viele Pflanzenteile überleben auch den Kompostierungsprozess, wodurch sie weiterverbreitet werden können. Damit dies nicht geschieht, müssen vor allem vermehrungsfähige Teile sicher entsorgt werden – am besten im Kehricht.
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